PIM-System Strategie-Check

8 Anzeichen, dass Ihre Produktdatenplattform Ihr Wachstum ausbremst

PIM-System Strategie-Check

8 Anzeichen, dass Ihre Produktdatenplattform Ihr Wachstum ausbremst

Ist Ihre PIM-Plattform noch zukunftsfähig?

Zu viele Workarounds? Zeit für einen Realitätscheck.

Viele Unternehmen haben ihr PIM-System in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebaut und erweitert. Was anfangs flexibel und passend war, entwickelt sich mit wachsender Komplexität jedoch oft zu einer Lösung, die zunehmend Aufwand verursacht: in der Datenpflege, in Integrationen, in Change-Prozessen und in der Weiterentwicklung.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur, ob das PIM „funktioniert“.
Sondern vielmehr: Passt Ihre aktuelle Produktdatenplattform noch zu Ihren Wachstumszielen, Ihrer Systemlandschaft und Ihrer zukünftigen Architektur?

Produktdaten und Kundenprofile verwalten, konfigurieren, anreichern, übersetzen, strukturieren
Zukunftsfähigkeit wird zum entscheidenden Bewertungskriterium
Warum diese Frage heute noch relevanter wird

Zukunftsfähigkeit wird zum entscheidenden Bewertungskriterium

Die Bewertung einer bestehenden Produktdatenplattform ist heute nicht mehr nur eine Frage von Usability, Integrationsaufwand und Betriebskosten. Zunehmend entscheiden auch technologische Zukunftsfähigkeit, regulatorische Anforderungen und die Fähigkeit zur skalierbaren Datennutzung darüber, ob eine Plattform noch zum Zielbild des Unternehmens passt.

Besonders relevant sind dabei vier Entwicklungen:
KI braucht strukturierte, verlässliche und nutzbare Produktdaten

Künstliche Intelligenz erhöht den Wert von Produktdaten deutlich — aber nur dann, wenn diese konsistent, kontextfähig und systemübergreifend nutzbar vorliegen. Unternehmen, die Produktdaten künftig stärker für Content-Generierung, Übersetzungen, Attributanreicherung, Klassifikation, Suche, Beratung oder Automatisierung einsetzen wollen, benötigen eine Plattform, die hohe Datenqualität, klare Governance und flexible Bereitstellung unterstützt.

KI braucht strukturierte, verlässliche und nutzbare Produktdaten
Cloud- und API-fähige Architekturen werden zum Standard

Viele Unternehmen entwickeln ihre Systemlandschaft in Richtung Cloud, API-first, Composable Architecture und spezialisierter Plattformen weiter. Das erhöht die Anforderungen an Integrationsfähigkeit, Skalierbarkeit, Release-Fähigkeit und flexible Datenbereitstellung. Wenn eine bestehende PIM-/MDM-Landschaft diese Entwicklung eher erschwert als unterstützt, entsteht ein struktureller Nachteil für künftige Digitalisierungsinitiativen. Die regulatorische Richtung der EU verstärkt diesen Trend, weil Produktinformationen immer stärker standardisiert, digital verfügbar und systemübergreifend zugänglich gemacht werden sollen.

Cloud- und API-fähige Architekturen werden zum Standard
Governance, Transparenz und Nachvollziehbarkeit werden wichtiger

Mit wachsender Zahl an Kanälen, Märkten, Sortimentslogiken und regulatorischen Anforderungen steigt der Bedarf an nachvollziehbaren Datenprozessen. Unternehmen müssen heute stärker als früher belegen können, woher Informationen stammen, wie sie gepflegt werden, wer sie verantwortet und in welchen Ausleitungen sie verwendet werden.

Governance, Transparenz und Nachvollziehbarkeit werden wichtiger
Der Digitale Produktpass erhöht den Druck auf Produktdatenplattformen

Mit der EU-Verordnung über Ökodesign für nachhaltige Produkte, der Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR), wurde der regulatorische Rahmen für den Digitalen Produktpass geschaffen. Die Verordnung wurde am 13. Juni 2024 angenommen und gilt seit dem 18. Juli 2024. Sie sieht vor, dass Produktinformationen künftig für betroffene Produktgruppen digital verfügbar gemacht werden können, insbesondere über einen Digitalen Produktpass. Die konkrete Umsetzung erfolgt schrittweise über delegierte Rechtsakte und Arbeitspläne der Europäischen Kommission.
Die Europäische Kommission hat dazu am 16. April 2025 den ersten Arbeitsplan für 2025 bis 2030 veröffentlicht. Darin werden unter anderem Textilien und Bekleidung, Möbel einschließlich Matratzen, Reifen sowie die Zwischenprodukte Eisen, Stahl und Aluminium als priorisierte Produktgruppen genannt.
Für Unternehmen bedeutet das: Die Anforderungen an Produktdaten werden in den kommenden Jahren nicht geringer, sondern konkreter, strukturierter und regulatorisch relevanter.

Digitaler Produktpass
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Frage 01

Ihr PIM ist eher ein Projekt als eine Plattform

Wenn jede größere Anpassung an Datenmodell, Workflows, Ausleitung oder Struktur wieder Projektcharakter bekommt, wird aus einer Produktdatenplattform schnell ein permanenter Veränderungsaufwand.

Frage:
Brauchen Sie für wichtige Änderungen regelmäßig externe Unterstützung oder technische Sonderlösungen?

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Frage 02

Integrationen sind zum Flaschenhals geworden

Produktdaten stehen heute nicht isoliert. Sie müssen sauber mit ERP, Shop, CRM, DAM, Marktplätzen und weiteren Systemen zusammenspielen. Wenn Schnittstellen historisch gewachsen, komplex oder fehleranfällig sind, bremst das nicht nur IT, sondern das gesamte Geschäft.

Frage:
Entstehen Verzögerungen und Risiken heute eher durch die Integrationslandschaft als durch die Daten selbst?

Frage 03

Fachbereiche sind zu stark von der IT abhängig

Wenn Produktmanagement, E-Commerce oder Marketing selbst einfache Änderungen nicht eigenständig umsetzen können, entstehen unnötige Wartezeiten, Abstimmungen und Ticket-Schleifen.

Frage:
Können Ihre Fachbereiche heute einfache Änderungen an Produktdaten, Workflows oder Kanälen nicht eigenständig umsetzen, ohne die IT einzubinden?

Frage 04

Neue Kanäle, Märkte oder Sortimente dauern zu lange

Wachstum sollte kein strukturelles Problem sein. Wenn jede neue Länderorganisation, jeder zusätzliche Kanal oder jedes neue Sortiment unverhältnismäßig viel Aufwand erzeugt, wird das System zum Bremsfaktor.

Frage:
Dauert es bei Ihnen unverhältnismäßig lange oder ist es mit hohem Aufwand verbunden, neue Kanäle, Märkte, Länderorganisationen oder Sortimente produktiv umzusetzen?

Frage 05

Die reale Wirtschaftlichkeit ist schlechter als gedacht

Oft ist nicht die Plattform selbst der größte Kostenfaktor, sondern das, was rundherum entsteht: externe Dienstleister, Entwicklerabhängigkeit, Infrastruktur, Wartung, Sonderlogik und lange Umsetzungszyklen.

Frage:
Kennen Sie die tatsächlichen Gesamtkosten Ihrer aktuellen PIM-Landschaft nicht vollständig – inklusive Betrieb, Anpassung, externer Dienstleister, Wartung und Weiterentwicklung?

Frage 06

Die Architektur passt nicht mehr zu Ihren nächsten Jahren

Viele Unternehmen entwickeln sich in Richtung API-basierter, flexibler und spezialisierter Plattformarchitektur. Wenn das bestehende Setup diesem Zielbild im Weg steht, wird aus technischer Historie schnell strategischer Ballast.

Frage:
Steht Ihre aktuelle Plattform Ihrer geplanten Entwicklung in den nächsten 24 Monaten im Weg – zum Beispiel bei API-Fähigkeit, Flexibilität oder einer stärker spezialisierten Plattformarchitektur?

Frage 07

KI und datengetriebene Prozesse stoßen an Grenzen

Künstliche Intelligenz erhöht den Wert von Produktdaten deutlich — aber nur dann, wenn diese konsistent, kontextfähig und systemübergreifend nutzbar vorliegen. Unternehmen, die Produktdaten künftig stärker für Content-Generierung, Übersetzungen, Attributanreicherung, Klassifikation, Suche, Beratung oder Automatisierung einsetzen wollen, benötigen eine Plattform, die hohe Datenqualität, klare Governance und flexible Bereitstellung unterstützt.

Wenn Datenmodelle schwer erweiterbar sind, Informationen uneinheitlich gepflegt werden oder Daten nicht sauber für andere Systeme und Services verfügbar gemacht werden können, wird aus einem Zukunftsthema schnell ein Strukturproblem.

Frage:
Ist Ihre aktuelle Plattform nicht ausreichend in der Lage, Produktdaten konsistent, kontextfähig und systemübergreifend für KI-gestützte Prozesse bereitzustellen?

Frage 08

Ihre Plattform ist auf neue regulatorische Anforderungen nur begrenzt vorbereitet

Die Anforderungen an Produktdaten steigen nicht nur technologisch, sondern auch regulatorisch. Themen wie Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Datenqualität und standardisierte Bereitstellung gewinnen deutlich an Bedeutung. Spätestens mit dem Digitalen Produktpass wird sichtbar, dass Produktdaten künftig nicht nur für interne Prozesse und Vertriebskanäle relevant sind, sondern auch für Compliance, Dokumentation und digitale Nachweisfähigkeit.

Dafür braucht es belastbare Datenstrukturen, klare Verantwortlichkeiten, versionierbare Prozesse und die Fähigkeit, Informationen systemübergreifend konsistent bereitzustellen.

Frage:
Ist Ihre Produktdatenplattform nicht ausreichend darauf vorbereitet, künftige regulatorische Anforderungen wie den Digitalen Produktpass strukturiert, konsistent und effizient zu unterstützen?

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